Sicherheit ist erlernbar - Gewaltpräventionskurse für Schulen-, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Unsere Gewaltpräventionskurse:
Wir bieten Gewaltpräventionskurse für Schulen-, Kinder- und Jugendeinrichtungen für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren an.
Das Gewaltpräventionsprogramm auf der Basis von WingTsun vermittelt den TeilnehmerInnen die Fähigkeit, ein Frühwarnsystem für bedrohliche Situationen zu entwickeln. Sie lernen, mittels gezieltem Einsatz von Psychologie, Körpersprache und rhetorischen Mitteln, Grenzen zu ziehen, zu bewachen und zu verteidigen und damit bedrohliche Situationen schnell zu beenden. Besonderes Training erfolgt durch spezielle, bedürfnisorientierte Rollenspiele.
Inhalte der Gewaltpräventionskurse:

· Was ist Gewalt, wie und warum entsteht sie?
· Warum darf Körperkraft in der Selbstverteidigung keine entscheidende Rolle spielen und wie   verteidige ich mich gegen körperlich stärkere Angreifer?
· Erkennen und Einschätzen von Gefahren durch natürliche Intuition.
· Einfache und effektive Selbstverteidigungstechniken
· Was sind die Mittel der Selbstbehauptung und wie werden sie gezielt eingesetzt?
· Wie schaffe ich es, dass Zeugen mir beistehen und helfen?
· Übungen zum Nein-Sagen
· Wie verlasse ich die Opferrolle und strahle Sicherheit aus?
· Individuelle Kontrolle der Hauptlernziele

Sicherheit nach Noten:
Unsere Gewaltpräventionskursen beruhen auf dem einzigartigen System "Sicherheit nach Noten": Die bekannten Schulnoten werden als Leitfaden herangezogen, im bestimmte bedrohliche Situationen schnell und zuverlässig einzuordnen. Die Noten werden den Schülern nicht als bewertende Noten gegeben, sondern sie beurteilen selbst im Unterricht, welche Note die entsprechende Situation hat.

Note 5 und 6
Wenn ein Schüler sich nicht auf eine Klassenarbeit vorbereitet hat, muss er mit der Note 5 (mangelhaft) oder gar mit der Note 6 (ungenügend) rechnen. Genauso verhält es sich in einer bedrohlichen Situation. Wer sich darauf nicht vorbereitet hat, stellt das typische Opfer dar und ist dem vermeintlichen Angreifer mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Um dieses zu vermeiden, lernen die Schüler sich zu schützen und dauerhaft die Opferrolle zu verlassen.

Note 4: Bei der Note 4 (ausreichend) geht es darum, einen bereits laufenden Angriff zu beenden. Die Schüler lernen sich aus bedrohlichen Griffen (Schwitzkasten, Würgen, Umklammern usw.) zu befreien. Hierbei kommt es darauf an, dass nur Techniken verwendet werden, mit denen sich jeder, unabhängig von der Körperkraft, Größe und Schnelligkeit, gegen stärkere Angreifer verteidigen kann.


Note 3: Besser ist es, wenn das Greifen, Würgen, Klammern, Schlagen usw. gar nicht erst zustande kommt. Für die Note 3 (befriedigend) gilt es, dieses bereits im Ansatz zu verhindern.

Note 2: Noch besser ist es, wenn der potentielle Angreifer es gar nicht mehr versucht, einen Angriff zu starten. Die Note 2 (gut) steht für den Wechsel von Selbstverteidigung zur Selbstbehauptung. Durch eine aussagekräftige Selbstbehauptung wird der Angriffswille gebrochen. Es entsteht gar kein Körperkontakt mehr und weder Verteidiger noch Angreifer werden verletzt.

Note 1: Das Optimalziel ist die Note 1 (sehr gut). Durch das Durchlaufen der einzelnen Noten steigert sich das Selbstbewusstsein ständig. Dieses neu erworbene Selbstbewusstsein und die damit verbundene Ausstrahlung lässt die Schüler die Opferrolle verlassen. Sie werden nicht mehr belästigt oder angegriffen und haben jetzt sogar die Möglichkeit, Schwächeren beizustehen; denn nur wer für seine eigene Sicherheit sorgen kann, hat den Mut Zivilcourage zu zeigen.

Selbstverständlich bekommen die Schüler keine Noten - es werden nur die jeweiligen Phasen einer Gefahrensituation benotet. Das erzieht die Kinder und Jugendlichen dazu, Gefahren frühzeitig zu erkennen und im Ansatz die richtigen Lösungen zu finden.

Die kostenlose Broschüre zur Gewaltprävention sowie weitere Informationen erhalten Sie bei uns unter der Telefonnummer 02131/4069180 oder unter www.wt-kaarst.de.